Risikos “Bildverlust”
Heute geht es mal um ein Thema welchem man kaum Beachtung schenkt, bis es dann leider zu spät ist: DATENSICHERUNG
Mich hat es zum Glück ziemlich früh erwischt. Schon im ersten Jahr in dem ich mich intensiver mit der digitalen Fotografie beschäftigt habe, hat sich eine meiner Festplatte im Computer ins Nirwana verabschiedet. Dank einem Rettungsprogramm konnte ich gut 60% der Daten wieder herstellen. Trotzdem es war nicht mehr das gleiche wie vorher. Viele Bilder welche mir wichtig waren, sind für immer verschwunden.
Um nun nicht das gleiche Schicksal wie mir widerfahren ist zu teilen, gibt es viele Lösungen. Es gibt Raidsysteme, externe Festplatte oder Onlinebackups. In diesem Dschungel die richtige Lösung für sich zu finden ist gar nicht so einfach. Darum versuche ich hier mal meinen Herangehensweise zu erläutern.
Ist-Situation
In den wenigen Jahren in denen ich fotografiere haben sich unglaubliche Datenmengen angehäuft. In der Zwischenzeit über 50 GB. Viele private Bilder aber auch viele Bilder von Kunden. Um das ganze zu verwalten benutze ich Lightroom. Grundsätzlich sollte man die Finger von Spezialprogrammen lassen, die bei vielen Kameras mitgeliefert werden. Ich empfehle ganz schlicht der Windows-Explorer. Dann hat man alles gut unter Kontrolle.
Um aber nicht von Lightroom abhängig zu sein, sind alle Bilder in einer einfachen Ordnerstruktur abgelegt welche sich auch ohne Lightroom gezielt durchforsten lässt.
Ziel:
Erhöhung der Sicherheit, Minderung des Risikos “Bildverlust”. Das ganze als erweiterbare Lösung.
Risikoanalyse
Anwenderfehler (häufig)
-> so viel wie möglich automatisieren
Ausfall der Hardware (unwahrscheinlich)
-> Parallelsystem fahren
Schädliche Software (unwahrscheinlich)
-> Antivirensoftware -> Brain 1.0 einschalten
Brand und andere Naturkatastrophen (höchst unwahrscheinlich)
-> Parallelsysteme an unterschiedlichen Standorten
Diebstahl (höchst unwahrscheinlich)
-> Parallelsysteme an unterschiedlichen Standorten
Die Kriterien
100% Schutz gibt es nicht. Auch zu beachten ist, wie besser mein Schutz sein soll, um so teurer wird das Projekt Datensicherung. Trotzdem brauche in ein Konzept welches alle oben genannten Risiken abdeckt. Ein Datenverlust ist inakzeptabel!
Meine Lösung
Ich habe in meinem Computer eine Festplatte (INT1). Auf dieser sind alle Bilder abgelegt. Eine weitere Festplatte ist über externe SATA-Dockingstation (EX1)angeschlossen. Über eine Software werden Täglich die Daten von der internen Festplatte auf die externe geschrieben. Das funktioniert automatisch über eine entsprechende Sync Software. Eine weitere Festplatte (EX 2) habe ich an einem örtlich getrennten Standort. Einmal in der Woche wechsle ich die externen Festplatten aus (EX1 mit EX2 getauscht). EX2 wir dann an meinem Computer mit der internen Festplatte synchronisiert. Nach einer Woche wiederholt sich der Vorgang (EX2 mit EX1 getauscht).
Schwachstellen
Menschliches Versagen: wenn ich wieder mal zu faul bin die externen Festplatten zu wechseln (häufig)
Eintritt eines Risikos während der Zeit wo beide externen Festplatten räumlich nicht getrennt sind. (höchst unwahrscheinlich)
Funktioniert das Konzept verliere ich auch bei Brand oder Diebstahl maximal eine Woche Bildmaterial. In Zukunft werde ich versuchen auch diese Daten zu sichern mit einem zusätzlichen automatischen Onlinebackup der Differenz EX1 zu EX2.
Vielleicht konnte ich euch auch für das Thema ein wenig sensibilisieren. Weil wenn es euch passiert ist es zu spät sich Gedanken über ein Datenbackup zu machen…
Aufheller & Abschatter im Eigenbau
Streiflichter bei Portraits sind gerade sehr gefragt. Kaum ein Versandkatalog welche seine Models nicht mit diesem Licht beleuchtet. Neben der momentanen Hype hat das starke Streiflicht auch noch den Vorteil, dass es die Models schlanker erscheinen lässt.
Die Streiflichter werden meistens durch Softboxen erzeugt. Um die Streiflichter auch über den Köper zu werfen benötigt man Softboxen mit einer länglichen Form. Diese werden Striplights genannt. Egal ob rechteckige Softbox oder Striplights das Problem ist, das das Licht durch die Lichtformer in Softboxform stark gestreut wird. Um nun das Streulicht zu minimieren nimmt man gerne sogenannte Grids. Das Licht lässt sich mit Grids/Waben/Gitter (ihr seht die Dinger haben viele Namen) viel besser richten und definieren. So verhindert oder minimiert man Streulicht auf Hintergrund, Boden und Decke.
Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, welche nach meiner Meinung, eine noch bessere Modellierung des Lichts ermöglicht: mobile Stellwände. Eine Seite weiss und die andere Seite in schwarz . Aufheller (weiße Seite) bzw. Abschatter (schwarze Seite) sind geniale Helfer im Fotostudio. Mit dem Aufheller kann man durch die Reflektion des Blitzlichtes Schatten aufhellen, ohne eine weitere Lichtquelle zu benötigen. Abschatter können störendes Licht, oder wie im Falle des Streiflichtes, Streulicht abblenden und so Kontraste gezielt verstärken.
Professionelle Stellwände sind sehr teuer. Da lohnt es sich selber mal daran zu versuchen. Da ich selber sehr ungeschickt bin als Handwerker kann ich euch garantieren, das die Herstellung der Stellwände sehr einfach ist und von meinen Blogleser sicher gemacht werden kann.
Benötigt werden pro Wand:
4x Styrophorplatten (100x50x20)
4x Holzlatten (200x20x3)
20x Schrauben mit Gewinde
20x Flügelmutter mit gleichem Gewinde wie die Schrauben
4x L-Winkel
1x Dispersionsfarbe schwarz (für 2qm)
Eine Styroporplatte wird zwischen zwei Holzlatten gelegt und mit Schraubzwingen fixiert. Dann mit dem Bohrer ein Loch gebohrt. Schraube durch und auf der anderen Seite mit der Flügelmutter angezogen. Pro Seite und Platte empfehle ich zwei Schrauben. Das so in die Holzlatten eingeklemmte Styropor hält stabil und ergibt eine gute Stellwand. Die eine Seite wird mittels Dispersionsfarbe schwarz angemalt. Um der Stellwand auch einen vernünftigen Stand zu geben werden unten L-Winkel montiert. Dies wieder mit der gleichen Technik (Schraube – Winkel – Holz – Styropor – Holz – Winkel – Flügelmutter). Ich habe mich für die L-Winkle und gegen Rollen entschieden, da die Stellwände trotz ihrer Größe von 2x1m sehr leicht sind und ohne Probleme mit einer Hand von einem Platz zum anderen getragen werden können. Die L-Winkel geben genügend halt, das ich sogar mit einer Windmaschine arbeiten kann und keine Angst haben muss, dass die Wände umkippen.
Wer will der darf sich die Dinger auch gerne mal in Action anschauen kommen. Bald ist offizielle Eröffnung des Fotostudios.
LG Fernando
Fotoshooting Outdoor die letzten Bilder
Vor einiger Zeit habe ich ein Outdoor-Fotoshooting gemacht. Einige Bilder habt ihr in verschiedenen Beiträgen schon gesehen. Die Endresultate kommen jetzt hier.
Mit dabei war Irina. Die junge Dame kommt aus dem Kanton Bern und hat sich an einem heissen Sommertag auf dem Weg nach Olten gemacht um mit uns einige schöne Bilder zu machen. Gesucht und gefunden haben wir uns über eine Modelplattform. Sie hat mich damals angeschrieben und als ich antworten wollte, musste ich feststellen, das ich das nicht durfte. Nach kurzer Verwunderung, habe ich mich als “Echt” bestätigen lassen und seit dem Zeitpunkt darf ich auch mit Models reden, welche noch nicht 18 sind.
Irina war das erste Mal bei uns um im Studio Bilder zu machen. Ich habe sie dabei als sehr verlässliches und ausdauerndes Model kennen gelernt. So war es auch bei unserem zweiten Fotoshooting. Sollte jemand Interesse haben mit Irina ein Fotoshooting zu machen so könnt ihr mich gerne anschreiben und ich leite eure Anfrage weiter.
Nun aber zu den Bildern:
Das erste Bild entstand an einer belebten Straße. Um nicht noch für mehr aufsehen zu sorgen und um die Shooting Zeit klein zu halten, verzichtete ich bei diesem Bild auf den Einsatz von Blitzen. Die Idee war die verschiedenen Farben des Steines, des Kleides und des Hintergrundes miteinander zu kombinieren, das daraus ein ansprechendes Bild entsteht. Die Farben des Kleides sollten durch den Fensterrahmen wieder aufgenommen werden. Die Nachbearbeitung bestand dann aus der üblichen Beautyretusche und aus dem erweitern des Bildes nach oben. Dazu noch ein wenig Farbanpassung und Unschärfe auf die Spiegelung des Glases und fertig war das Bild. Wie ihr seht war das Bild ursprünglich als breite Version geplant. Bei der Bearbeitung gefiel mir die Hochkantversion dann besser.
Canon EOS 5D Mark II EF70-200mm f/2.8L USM
Brennweite: 115 mm 1/160s f/3.5 ISO 200
Das zweite Bild entstand gegen Schluss unseres Fotoshootings. Die Idee war es gegen die Sonne zu fotografieren. Da die Sonne aber noch sehr viel Power hatte und mein 600W-Blitz nur mit Mühe dagegen ankam, entschieden wir uns für ein Bild im Wald, wo die Sonne durch die Blätter durchscheinen sollte. In der Bildbearbeitung wollte ich mich mal an dem “Pastellton” probieren. Also die Sonne verstärkt, Schwarz hochgezogen und über einen Layer viel Gelb ins Spiel gebracht. Ich weiss das zum “Pastellton” normalerweise kühle Farben gehören, wollte aber auch mal eine neue Version probieren.
Canon EOS 5D Mark II EF70-200mm f/2.8L USM
Brennweite: 130 mm 1/125s f/8.0 ISO 100
Das letzte Bild haben ich ja schon mal gezeigt. Darum hier jetzt nur noch die Endresultat:
In der Bearbeitung wollte ich den Schatten in der vom Betrachter rechten Gesichtshälfte entfernen. Auch gefiel mir der eintönig blaue Hintergrund nicht. Der wurde dann mit einigen Wolken aus anderen Bildern ergänzt. Wieder über Alles ein wenig Schwarz angehoben und das Grün des Grases satter gemacht. Ebenfalls gibt es noch eine s/w und Sepia Version dieses Bildes.
Sommerloch? nein Danke!
Komische Überschrift oder? Das war meine Arbeitsüberschrift für diesen Beitrag. Eigentlich wolle ich euch einen schönen Sommer wünschen und mir hier hitzefrei nehmen. Ich denke mal bei den warmen Temperaturen zieht es die Meisten unter euch ins Schwimmbad oder an den See und nicht an den Computer. Für alle die aber trotzdem meinen Blog lesen ist dieser Beitrag hier gewidmet.
Fotografisch gäbe es draußen viel zu sehen. Auch wenn die Sonne nicht immer mein bester Freund ist so fotografiere ich gerne <<outdoor>>. Um aber auch außerhalb des Studios die Möglichkeit zu haben mit Licht zu arbeiten habe ich mir vor gut zwei Jahr einen Tronix Explorer XT gekauft. Reviews zu dem Teil gibt es ja schon genug im Netz. Darum verzichte ich darauf und möchte euch die Vorteile einer solchen mobilen Stromversorgung aufzeigen.
Der Tronix Explorer ist nämlich nicht nur eine ideale Stromquelle für eure Blitze. Seine Spezialität ist, das er für alle Geräte welche Strom brauchen eingesetzt werden kann. So hat der Tronix bei mir auch schon eine Windmaschine mit Energie versorgt und so Haare und Rock eines Models, an einem sonst windstillen Tag im Weizenfeld, in Szene gesetzt . Mystische Burg oder Wald aber kein Nebel? Dann kann der Tronix auch eine kleine Nebelmaschine betreiben. Natürlich sind die Akkus dann innerhalb 10-15 Minuten leer. Trotzdem reicht die kurze Zeit um damit eure Ideen netzunabhängig umzusetzen. Hat man dann einen Ortswechsel, so kann man die Akkus auch im Auto ein wenig nachladen.
Das sind die Vorteile des Tronix gegenüber anderen mobilen Blitzlösungen bei denen Akku und Blitz eine Einheit bilden. Hoffe ich konnte euch eine kleine Anregung geben was ihr mit mobilen Energiequellen so machen könnt.
Schlupflider
Hier folgt die Fortsetzung meiner kleinen Schminktipps Serie:
Heute: Schlupflider
Das Oberlid legt sich mehr oder minder über das Unterlid.

Zuerst trägt man einen hellen (evtl. schimmernden (KEIN Glitzer!)) Lidschatten unterhalb des äusseren Brauenbogen und auf dem inneren Augenwinkel (beim Wimpernkranz) des beweglichen Lides auf.
Die mittlere Lidschattenfarbe trägt man vom beweglichen Lid bis über das überhängende Lid auf um es optisch zurücktreten zu lassen. Anschliessend gut verwischen und nicht mit dem ersten Lidschatten mischen.
Zum Schluss trägt man die dunkelste Farbe (Akzentfarbe) vom äusseren Augenwinkel über das hängende Lid bis zur Mitte des Auges auf. Die Übergänge inkl. Wimpernrand gut verwischen. Die Schlupflider profitieren von einer gut definierten Wimpernlinie.

Es ist generell sehr zu empfehlen stehts mit 3 Farben zu schminken. Diese müssen sich nicht zwingend voneinander abheben. 3 verschiedene Nuancen reichen schon.
Eine Visitenkarte muss her
Zu einem professionellen Auftreten gehört meiner Meinung nach auch eine Visitenkarte. Nun habe ich also schon ein Fotostudio da wird es Zeit auch für die passende Visitenkarte zu sorgen.
Angefangen habe ich damit zu überlegen für wen die Visitenkarte sein soll. Genau für dieser Personengruppe sollte die Karte gestaltet werden. Schnell wurde mir klar, das ich hauptsächlich zukünftigen/neuen Kunden die Karte geben werde.
Die Idee
Dann ging es darum herauszufinden was will ich mit der Visitenkarte aussagen? Die Aussage ist das zentrale Thema. In meinem Fall als die Bewerbung meiner Dienstleistung als Fotograf.
Nun da diese Frage geklärt war ging es an die Ausarbeitung. Durch meine Vorgaben wurde mir schnell klar, das ich die beiden Seiten einer Visitenkarte brauchen wollte. Auf der Vorderseite die Werbung und auf der Rückseite die Kontaktinformationen.
Vorderseite:
Quizfrage wie macht ein Fotograf Werbung???… natürlich mit guten Bildern. Diese müssen also sehr prominent auf der Vorderseite zusammen mit dem Namen eingebunden werden. Farben und Schriftarten werden bereits durch mein Corporate Design vorgegeben (immerhin ein Punkt der klar war). Auch hier habe ich mich nochmals meine Zielgruppe verkleinert. wenn ich schaue wo ich in den letzten Jahren die meisten Kunden hatte, so war das ganz klar in der Portraitfotografie. Die Bilder sollten also aus diesem Bereich sein. Kurz hatte ich daran gedacht auch Hochzeit und Babys drauf zu nehmen. Natürlich habe ich auch Bilder aus diesen Bereichen gemacht, habe es aber versäumt für mich nutzbare Bilder vertraglich zu sichern. Einkaufen von Bilder aus Microstock-Agenturen wie das einige andere Fotografen machen, war für mich nie ein Thema. So wurde aus der Not die Tugend (Konzentration auf Hauptklientel). Natürlich werde ich in Zukunft versuchen auch Beispielbilder aus anderen Bereichen für meine Werbung zu erhalten.
Rückseite:
Die Rückseite soll alle notwendigen Kontaktdaten beinhalten und dazu nochmals schriftlich meine Angebote präsentieren. In Vorgängerversionen stand da:
Wir bieten das ganze Sortiment der fotografischen Dienstleistungen:
Portrait – Hochzeit – Fashion – Werbung – Events
inklusive digitaler Bildbearbeitung
Neu versuche ich meine Kunden auf der Du-Ebene abzuholen. Dahinter steckt auch wieder das Wissen über meine Kundschaft. Oft weiblich, oft unter 35 und lieber offen und herzlich als kühle, distanzierte Professionalität.
So sieht nun also der neue Text auf der Rückseite aus:
Portraits » Hochzeiten » Babys » Familie
in allen Lebenslagen wir sind dein Partner in der Fotografie
Ich fand dies Idee mit der Dienstleitungskette sehr lustig (hoffe ihr auch). Gebe aber zu, ich habe mich inspirieren lassen von der aktuellen NESTEA-Werbung.
Die Studioadresse und Koordinaten (Internetadresse / Email / Telefon) für neue Kunden dazu und fertig war die Rückseite.
Der Druck:
Die Visitenkarte ist fertig designt. Was noch fehlt ist der Druck. Vielleicht fragt ihr euch warum die Grösse nie ein Thema für mich war. Ganz einfach weil zum vornherein der Drucker feststand und mir die richtige Grösse gleich vorgegeben hat. Ganz gut finde ich auch, das ich bereits eine PSD-Datei (mit Schnitt- und Druckrändern) also Vorlage runter laden konnte, und so mein Design in Photoshop erstellen konnte. Diese PSD-Datei wird dann auch online zur Weiterverarbeitung wieder angenommen. Genial sind auch immer wieder die Aktionspreise welche ich von meinem Drucker bekomme.
So hätte ich meine 250 Visitenkarten gratis bekommen. Allerdings wollte ich noch einige Extras wie:
eigenes Design – Rückseite bedruckt – Mettaliceffekt
wodurch ich auf einen Preis von knapp unter Fr. 50.00 gekommen bin. Dazu noch gratis ein Visitenkartenetui, eine gratis Werbeplane und gratis ein Ständer für die Werbeplane. Was will man mehr?! Natürlich ist da wo Licht ist auch immer Schatten. So ist es bei Vistaprint nicht anders. Die Preise sind wahnsinnig Tief (oft sogar gratis). Trotzdem sind es die vielen kleines Extras welche sich zusammenzählen. So kostet der normale Versand (Dauer drei Wochen) nicht sehr viel. Meine “Eilpost” (7 Tage) allerdings schon Fr. 43. Rechnet man aber den Gesamtpreis, so ist man immer noch deutlich unter anderen Anbietern im Netz. Wobei es weder an der Qualität noch an der Ausführung etwas zu bemängeln gibt. aus diesem Grund gebe ich hier auch gerne den Link zu Vistaprint bekannt. Klickt ihr auf den ersten Link und bestellt etwas bekomme ich einen kleinen Rabatt auf meine nächste Bestellung. Gerne dürft ihr aber auch den zweiten Link nutzen ohne das ich was bekomme.
Vistaprint (Link mit Freundschaftwerbung)
Vistaprint (Link ohne Freundschaftwerbung)
Ihr seht also wie viel Gedanken ich mir zur Visitenkarte gemacht habe. Natürlich hätte ich auch jemanden damit beauftragen können der sich damit auskennt. Ich bin mir auch sicher, das ich gegen etliche Gesetzte des Designs verstossen habe. Herausforderung bei der ganzen Sache ist halt, dass ich versuche mein Hobby seriöser zu betreiben und auf eine nächste Stufe zu stellen. Aus diesem Grund bleibt das Corporate Design an mir hängen. Um aber nicht ganz alles falsch zu machen, habe ich mich auf der Seite von designeselber.de informiert. Am Schluss dann verschiedene Design am Heimdrucker ausgedruckt und sie in meinem Familien- und Freundeskreis herumgereicht. Dabei waren die Rückmeldungen zum endgültigen Design durchwegs positiv.
Genug geschrieben! jetzt gibt’s die Visitenkarte in Bildern:


Augenformen
Die Augenformen sind für ein Make-up enorm wichtig. Wenn man gewisse Regeln nicht beachtet, kann es schnell mal “komisch” aussehen. Man kann dann z.B. aus einer normal schauenden Person ganz leicht eine schielende Person machen.
Aus diesem Grund zeige ich Euch ein paar leichte Tipps und Tricks, wie man das passende Make-up für die Augen kreiiert.
Heute:
Tiefliegende Augen

Tiefliegende Augen lassen den Brauenbogen markanter erscheinen. Aus diesem Grund ist es wichtig, den hellsten Lidschatten auf dem beweglichen Lid, im inneren Augenwinkel und unterhalb der äusseren Brauenkante aufzutragen.
Die mittlere Farbe wird von der Lidfalte bis zur Braue aufgetragen. Gegen Aussen leicht verwischen.
Zum Schluss wird eine dritte dunklere Farbe als Akzent auf der Lidfalte am äusseren Augenwinkel aufgetragen und verwischt.

So wird ein tiefliegendes Auge perfekt geschminkt.
Wenn ein Model auf eine Visa verzichten und sich selber schminken möchte, so ist dies eine Gelegenheit, meine Tipps umzusetzen und brauchbare/gute Schminkergebnisse zu erzielen.
Eigenes Fotostudio
Ich habe im Moment keine Zeit für den Blog, weil ich mein eigenes Fotostudio eröffne… so oder so ähnlich könnte wohl mein Beitrag im Moment aussehen. Wer mich kennt, der weiss jedoch, das ich mit Stress gut umgehen kann. Zudem denke ich, das meine Erkenntnisse und Erlebnisse rund um mein neues Fotostudio schon den einen oder anderen interessieren könnte. Es werden also in Zukunft immer mal einige Artikel geben über den den Aufbau des Fotostudios. Gleich mal vorneweg eine Warnung, der Beitrag wird länger (und das obwohl ich keine Zeit habe) .
Starten wird also die Reihe mit der Frage: warum überhaupt ein Fotostudio?
Seit gut zwei Jahren träume ich von einem eigenen Fotostudio. Natürlich lassen sich die meisten meiner Ideen auch zuhause realisieren. Jedoch merke ich schon wie stark ich eingeschränkt bin. Die weissen Wände und die Decke der Wohnung reflektierten circa 80-90 % des auf treffenden Lichtes, wodurch eine gezielte und kontrastreiche Lichtführung sehr schnell an ihre Grenzen stösst. Natürlich könnte ich die Wände auch schwarz streichen. Andererseits, wer will schon schwarze Wände in seinem Wohnzimmer? Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass ich jedes Mal das komplette Fotostudio aufbauen und wieder abbauen musste, wenn ein Fotoshooting geplant war. Und schlussendlich hat das für mich auch etwas mit Professionalität zu tun wenn man das Fotostudio von seinem privaten Räumen trennen kann.
Zwei Jahre lang war ich auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Als geeignete Räumlichkeiten für Fotostudios betrachte ich Räume, welche mindestens 4 m breit und circa 10 m lang sind. Auch die Raumhöhe sollte mindestens 3 m betragen. Ebenso will ich kein Tageslichtstudio betreiben. Aus diesem Grund habe ich lieber einen Raum ohne Fenster oder zumindest einen Raum welches sich gut verdunkeln lässt. Neben den Mindestgrösse zum Fotografieren sollte der Raum auch genügend Platz haben für einen Schminktisch, einen Computerarbeitsplatz und wenn möglich eine Besprechungscouch. Zu viel Platz kann es in einem Fotostudio nicht gegeben. Hat man mehr Platz zur Verfügung kann man auch verschiedene Sets aufgebaut lassen. Und wenn das nicht schon genug wäre, so wäre der Zugang zu einem WC auch etwas wünschenswertes. Allgemein ist der Zugang zu fliessenden Wasser keine schlechte Idee. Man weiss ja nie, vielleicht baut man in seinem Fotostudio irgendwann mal ein Regen- oder Wasserfall-Set! Da ich die Fotografie nicht als Hauptberuf betreiben möchte, musste der Raum neben den üblichen Eigenschaften für Fotostudios auch noch günstig sein.
Um es gleich vorwegzunehmen, den perfekten Raum habe ich nicht gefunden. Ich musste viele verschiedene Räume anschauen und alle fielen durch den Raster. Der Vorteil dabei, man baut sich mit der Zeit ein Netzwerk an Kontakten auf welche einem immer wieder mit neuen Möglichkeiten versorgen, welche zum Teil noch nicht öffentlich ausgeschrieben waren. Bei mir war es jedoch dann der Zufall welcher mich um das Fotostudio zusammengefügt haben. Ich habe mich damals auf eine Anzeige gemeldet obwohl bereits in der Anzeige ersichtlich wurde, dass es preislich für mich nicht infrage kommt. Am Telefon wurde mir das dann auch bestätigt. Aber es wurde mir ein anderer Raum vorgeschlagen. Ein ehemaliger Lagerraum welches zu vermieten war. Innen liegend das heisst ohne Fenster gut 12 m lang und 4,80 m breit dazu eine geniale Raumhöhe von über dreieinhalb Meter. Nach einer ersten Besichtigung wusste ich, dass der Raum meinen Wünschen an ein Fotostudio am nächsten kam. Allerdings war der Preis an der oberen Schmerzensgrenze. Zusätzlich notwendige Elektroinstallation um genügend Energie für die Blitze zu haben, verteuerten das Unterfangen zusätzlich. Ich machte mich also auf die Suche nach einem Studiopartner. Da mein zukünftiger Studiopartner ebenfalls auf der Suche war und einen entsprechenden Eintrag in der Modellkartei hatte fanden wir schnell zueinander.
Schauen wir mal, wie unsere Zusammenarbeit in Zukunft funktionieren wird. Vielleicht kann ich meinen Partner in einer der nächsten Beiträge schon vorstellen.
Hier mal das erste Bild des “noch Lagerraumes” und zukünftigen Fotostudios.
Lightroom Presets
Nicht erst seit Lightroom 3 gibt es die Möglichkeit eigene Presets zu speichern und nach Lust und Laune weiter zu geben. Diese Möglichkeit möchte ich Heute nutzen und euch zwei meiner Presets vorstellen und anbieten.
Da ich gerade am bearbeiten von Outdoor-Bildern bin, so sind meine Presets geeignet für Bilder auf denen viel Himmel (blau) und viel Rasen (grün) zu sehen ist.
Bilder sagen ja mehr als 1000 Worte. Darum hier also gleich ein bebildertes Beispiel.
und damit ihr jetzt die Presets auch brauchen könnt, hier noch die Erklärung wie man diese in Lightroom importiert.
und jetzt auf was wartet ihr? Ach ja, die Presets! Und hier sind sie:
Visagistin on board
Hallo liebe Liebenden
Als Neuzugang nütze ich die mir gegebene Zeit des – langweiligen – Fussballspiels “England – Algerien” und stelle mich vor.
Mein Name ist Danijela, ich wohne in Oftringen AG und so sehe ich aus:

Seit Ende März 10 bin ich 30 Jahre alt und ich sollte mir ernsthaft Gedanken über gute Antifalten Cremen machen.
Meine Ausbildung habe ich gutbürgerlich im Büro absolviert. Nach langem hin und her liess ich mich im Jahr 2005 als Visagistin ausbilden. 2008 machte ich eine Zusatzausbildung im Naildesign.
Durch meinen Nachwuchs im Jahr 2008 wurde ich “gezwungen” mich wieder einem regelmässigen Job zu widmen. Jedoch verlor ich meine Leidenschaft als Visagistin nie. Am 1. August 2010 eröffne ich mit einer Arbeitskollegin ein Beautystudio in Oftringen.
Mit meinem prall gefüllten Schminkkoffer bin ich schon quer durch die Schweiz gefahren. Vom Bündnerland bis ins Berner Oberland brachten mich meine Aufträge.
Weitere Informationen lassen sich auf meiner Homepage finden:
http://www.ds-makeup.ch
Wenn ich nicht arbeite, auf mein Kind aufpasse, schminke oder den Kundinnen Nägel verschönere, besuche ich leidenschaftlich gerne (und das seit bald 20 Jahren) soviele Konzerte und Openairs wie möglich.
Nun gut, das war’s für den Moment. Ich freue mich auf eine Blogreiche Zeit und hoffe, Euch mit meinen Beiträgen gut zu informieren und ab und zu vielleicht auch zu amüsieren.
Eure Danijela